Die meisten Hochkulturen nehmen in ihren Traditionen und Überlieferungen Bezug auf die äußere Landschaft, in der sie leben. Sei es das Meer, seien es die Berge, die Wüste oder einstmals undurchdringliche Wälder.
Die Universalität der indischen Kultur zeigt sich in ihrem profunden Verständnis der allen menschlichen Lebewesen eigenen inneren Landschaft.
Die Erkenntnis, dass alle menschlichen Erfahrungen in der Außenwelt stets nur Ergebnis und Widerspiegelung einer inneren Welt sein können, ist in keiner anderen Kultur so ausgereift wie in der indischen.
Diese Tatsache ist Anregung genug, uns einige dieser symbolhaft konzentrierten Erkenntnisse in Erinnerung zu rufen und sie unserem äußeren und inneren Auge sichtbar zu machen.
Am Dienstag, 25. Oktober 2011 findet die Vernissage der Ausstellung Viertausend Lotosblüten um 19.00 Uhr im Cafe Orient an der Neubaugasse 59 in 1070 Wien statt.
Gezeigt werden zehn Arbeiten auf Leinwand, die einige ausgesuchte Symbole der indischen Kultur bildhaft zum Leben erwecken.
Sieben Adavus aus dem klassischen südindischen Tempeltanz, jeweils als Entsprechung zu einem der sieben Hauptchakren, die sich entlang der zentralen Achse im subtilen Körper befinden, sowie eine Darstellung des Sri Yantras, wie auch einer des Kali Yantras, und schließlich auch ein Bildnis einer Eremitin, die vor ihrer Höhle auf einem Bergipfel in Meditation versunken ist.
Christine Franka Porkert arbeitete als Verkäuferin, Bibliothekarin, Friedhofsgärtnerin, Nachhilfelehrerin, Au-Pair und als Aktmodell. Sie studierte Malerei in Moskau und stellte in Heidelberg, Basel, Mulhouse, Israel und Wien aus. Sie schreibt Gedichte und leitet eine Radiosendung. Christine Franka Porkert lebt in Wien.